Mycophenolsäure CAS 24280-93-1
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Mycophenolsäure CAS 24280-93-1

Mycophenolsäure CAS 24280-93-1

Produktcode: BM-2-5-297
CAS-Nummer: 24280-93-1
Summenformel: C17H20O6
Molekulargewicht: 320,34
EINECS-Nummer: 246-119-3
MDL-Nr.: MFCD00036814
Hs-Code: 29419090
Hauptmarkt: USA, Australien, Brasilien, Japan, Deutschland, Indonesien, Großbritannien, Neuseeland, Kanada usw.
Hersteller: BLOOM TECH Xi'an Factory
Technologieservice: F&E-Abteilung-4

Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd. ist einer der erfahrensten Hersteller und Lieferanten von Mycophenolsäure CAS 24280-93-1 in China. Willkommen beim Großhandel mit hochwertiger Mycophenolsäure Cas 24280-93-1, die hier in unserer Fabrik zum Verkauf steht. Guter Service und angemessener Preis sind verfügbar.

 

Mycophenolsäure, chemische Formel C17H20O6, ist ein milchig-weißes Pulver, das in Methanol und Ethanol löslich, in Ether und Chloroform schwer löslich, in Benzol und Toluol unlöslich und in kaltem Wasser nahezu unlöslich ist. Mycophensäureester wird als wichtigstes Immunsuppressivum im In- und Ausland häufig zur Vorbeugung und Behandlung einer akuten Abstoßung transplantierter Organe eingesetzt. Es entsteht durch den Fermentationsstoffwechsel von Penicillium Brevi Compactum und ist ein Antibiotikum mit immunsuppressiver Wirkung.

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Mycophenolic Acid CAS 24280-93-1 | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

CAS 24280-93-1 | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Chemische Formel

C17H20O6

Genaue Masse

320

Molekulargewicht

320

m/z

320 (100.0%), 321 (18.4%), 322 (1.6%), 322 (1.2%)

Elementaranalyse

C, 63.74; H, 6.29; O, 29.97

Es wurde erstmals im Jahr 1896 isoliert und besitzt Aktivitäten wie Antitumor, antivirale, immunsuppressive, Anti-Psoriasis- und entzündungshemmende Wirkung, wobei die immunsuppressive Wirkung besonders ausgeprägt ist. Die Bioverfügbarkeit von Mycophenolsäure ist relativ gering und es wurden Versuche unternommen, die Bioverfügbarkeit und Spezifität von MPA durch die Herstellung seiner Derivate zu verbessern. Mycophenolatmofetil (MMF) und Mycophenolatnatrium (MPS) sind zwei wichtige Derivate von Jatropha curcas, die 1998 und 2004 von der US-amerikanischen FDA zertifiziert wurden. Sie werden hauptsächlich zur Vorbeugung und Behandlung akuter Abstoßungsreaktionen bei Organtransplantationen eingesetzt. Mycophenolatmofetil ist ein Derivat des 2-Morpholinoethylester-Esters (Mycophensäure) von MPA. MPA ist ein reversibler Inhibitor der Xanthinmonophosphatdehydrogenase I/II (IMPDH), der nicht kompetitiv an Hypoxanthinmononukleotiddehydrogenase binden kann, ein Schlüsselenzym, das an der De-novo-Synthese von Guaninnukleotiden während der T- und B-Lymphozytenproliferation beteiligt ist. MMF wird in der klinischen Praxis sowohl im Inland als auch international häufig bei Organtransplantationen eingesetzt.

Usage

Mycophenolic Acid price | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolsäureist eine bioaktive Verbindung, die nach der Veresterung in der Medizin verwendet werden kann. Als nichtkompetitiver reversibler Inhibitor der Inosinmonophosphatdehydrogenase (IMPDH) spielt es eine Schlüsselrolle im De-novo-Purinsyntheseweg. Ursprünglich als Vorläufermedikament für Mycophenolatmofetil entwickelt, um dessen orale Bioverfügbarkeit zu verbessern. Mycophenolatmofetil, heute allgemein bekannt als Mycophenolatmofetil (MMF), ist eine Esterform von Mycophenolatmofetil und wird in der klinischen Praxis häufig eingesetzt.

Die Anwendung im Bereich der Organtransplantation ist einer ihrer wichtigsten Einsatzzwecke. Nach einer Organtransplantation können fremde Organe, die nicht zum ursprünglichen Gewebe des menschlichen Körpers gehören, das Immunsystem stimulieren und lokale Entzündungen verursachen, die zu Abstoßungsreaktionen führen. Durch die Hemmung der Proliferation und Aktivität von T- und B-Zellen wird der Angriff des Immunsystems reduziert und so Abstoßungsreaktionen wirksam verhindert.

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Mycophenolic Acid cost | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

 

Anwendung bei Organtransplantationen

(1) Nierentransplantation: Es ist eines der bevorzugten Medikamente zur immunsuppressiven Therapie nach einer Nierentransplantation. Es kann die Häufigkeit einer akuten Abstoßung deutlich reduzieren und die Überlebensrate transplantierter Nieren verbessern. Darüber hinaus kann es auch in Kombination mit anderen Immunsuppressiva eingesetzt werden, um die immunsuppressive Wirkung zu verstärken.

(2) Transplantation von Herz, Lunge, Leber und anderen Organen: Neben der Nierentransplantation wird sie auch häufig zur postoperativen immunsuppressiven Therapie von Herz, Lunge, Leber und anderen Organen eingesetzt. Es kann auch Abstoßungsreaktionen reduzieren und die Überlebensrate transplantierter Organe verbessern. Es kann nicht nur zur immunsuppressiven Therapie nach einer Organtransplantation, sondern auch zur Behandlung verschiedener Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Diese Krankheiten manifestieren sich typischerweise als chronische Erkrankungen, die eine langfristige Behandlung und Behandlung erfordern.

Mycophenolic Acid online | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid for sale | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Anwendung bei Autoimmunerkrankungen

 

(1) Systemischer Lupus erythematodes (SLE): Es handelt sich um ein wichtiges Medikament in der klinischen Behandlung von SLE. Es lindert typische Krankheitssymptome (wie Hautausschläge, Gelenkschmerzen und Müdigkeit), indem es das überaktive Immunsystem wirksam unterdrückt und die abnormale Produktion von Autoantikörpern reduziert, die Körpergewebe und Organe schädigen. Darüber hinaus kann es auch in Kombination mit anderen Medikamenten wie Glukokortikoiden verwendet werden, um die therapeutische Wirkung zu verstärken und dabei zu helfen, die Nebenwirkungen zu reduzieren, die durch die Langzeitanwendung von Glukokortikoiden verursacht werden.

(2) Sjögren-Syndrom: Das Sjögren-Syndrom ist eine chronisch entzündliche Autoimmunerkrankung, die hauptsächlich exokrine Drüsen, insbesondere Speichel- und Tränendrüsen, betrifft. Es kann unangenehme Symptome wie Mund- und Augentrockenheit bei Patienten wirksam lindern, indem es den abnormalen Angriff des Immunsystems auf exokrine Drüsen unterdrückt und Drüsenentzündungen und irreversible Schäden reduziert.

Mycophenolic Acid purchase | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid Rheumatoid arthritis | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

(3) Rheumatoide Arthritis: Es kann auch als adjuvante Behandlung von rheumatoider Arthritis eingesetzt werden, einer chronischen Autoimmunerkrankung, die durch Gelenkentzündungen gekennzeichnet ist. Es verbessert die Lebensqualität der Patienten, indem es gezielt die abnormale Proliferation und Aktivität von T- und B-Zellen hemmt, wodurch Gelenkentzündungen, Schwellungen und Gewebeschäden reduziert und das Fortschreiten von Gelenkläsionen verzögert werden.

(4) Andere Autoimmunerkrankungen: Zusätzlich zu den oben genannten Krankheiten kann es auch zur Behandlung verschiedener anderer Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden, wie z. B. Pemphigus vulgaris, refraktärer systemischer Lupus erythematodes, Immunglobulin-A-Nephropathie, Vaskulitis kleiner Gefäße und Psoriasis. Die Behandlung dieser chronischen Autoimmunerkrankungen erfordert in der Regel eine langfristige regelmäßige Medikation. Während des Behandlungszeitraums ist eine genaue Überwachung der Zustandsveränderungen des Patienten und möglicher Nebenwirkungen erforderlich, um die Dosierung rechtzeitig anpassen zu können. Neben immunsuppressiven Wirkungen hat es auch ein breites Wirkungsspektrum wie antivirale, antimykotische, antibakterielle und krebsbekämpfende Wirkungen. Diese Eigenschaften machen es potenziell wertvoll für die Behandlung verschiedener Krankheiten.

Mycophenolic Acid autoimmune diseases | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid Antiviral effect | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Antivirale, antimykotische, antibakterielle und krebshemmende Wirkung

 

(1) Antivirale Wirkung: Es kann die Replikation und interzelluläre Übertragung verschiedener Viren, einschließlich Herpesviren, Zytomegalieviren und anderer häufiger pathogener Viren, wirksam hemmen. Dieser einzigartige antivirale Mechanismus ermöglicht gute potenzielle Anwendungsaussichten bei der klinischen Behandlung verwandter Virusinfektionen.

(2) Antimykotische Wirkung: Es hat auch eine gewisse hemmende Wirkung auf einige pathogene Pilze und kann zur Unterstützung der Behandlung von durch diese Pilze verursachten Infektionen eingesetzt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass seine antimykotische Wirkung relativ schwach ist und es normalerweise mit anderen hochwirksamen Antimykotika kombiniert werden muss, um die gewünschte therapeutische Wirkung zu erzielen.

 

Mycophenolic Acid Antifungal effect | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid Antibacterial effect | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

(3) Antibakterielle Wirkung: Es hat auch eine gewisse hemmende Wirkung auf eine kleine Anzahl spezifischer Bakterien, sein antibakterielles Spektrum ist jedoch relativ eng und es ist gegen die meisten häufigsten pathogenen Bakterien nicht wirksam. Daher wird es bei der klinischen Behandlung bakterieller Infektionen üblicherweise als adjuvantes Therapiemedikament eingesetzt, um die therapeutische Wirkung zu verbessern.

(4) Anti-Krebs-Wirkung: In den letzten Jahren hat die einschlägige Forschung ergeben, dass es einen potenziellen Anwendungswert bei der Behandlung bestimmter Tumorarten hat. Es übt eine krebshemmende Wirkung aus, indem es spezifisch die abnormale Proliferation und Aktivität von Tumorzellen hemmt und die Apoptose von Tumorzellen induziert. Im Hinblick auf den spezifischen Anwendungsbereich, die optimale Dosierung und die tatsächliche therapeutische Wirkung bei der Tumorbehandlung sind jedoch noch weitere eingehende -Forschung und klinische Untersuchungen erforderlich.

Mycophenolic Acid Anti-cancer effect | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Other properties

Mycophenolic Acid Absorb | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Absorbieren

Bullingham et al. glauben, dass MMF unabhängig von der oralen oder intravenösen Verabreichung schnell und umfassend vom Körper absorbiert und vor der Zirkulation vollständig in sein aktives Produkt MPA metabolisiert werden kann. DerMycophenolsäureDie Verabreichungszeitkurven der beiden Verabreichungswege sind grundsätzlich ähnlich. Die durchschnittliche MPA-Spitzenzeit (tmax) beträgt etwa 1 Stunde. Die durchschnittliche Halbwertszeit (t1/2) von MPA beträgt etwa 17 Stunden, was darauf hinweist, dass eine zweimal tägliche Einnahme besser geeignet ist.

Es gab keinen signifikanten Unterschied in der Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC ∞) von MPA zwischen den beiden Verabreichungswegen, die etwa 105 mg/L betrug.

Metabolisieren

MPA wird durch Uridindiphosphat-Glucosyltransferase (UGT) zu inaktivem Mycophenolatglucuronid (MPAG) metabolisiert. Die Leber ist das aktivste Organ für UGT und der Hauptort des MPA-Metabolismus.

Bullingham et al. fanden heraus, dass innerhalb einer Stunde nach der Medikation die Plasmakonzentration von MPAG niedriger war als die gleichzeitige MPA-Konzentration, später jedoch um ein Vielfaches höher. Der durchschnittliche MPAGt1/2 ist ähnlich wie bei MPA, während der Gesamt-MPAGAUC vier- bis fünfmal höher als bei MPA ist und die durchschnittliche Plasma-Clearance-Rate dementsprechend vier- bis fünfmal niedriger als bei MPA ist.

Mycophenolic Acid Metabolize | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Beim Vergleich der frühen Stadien der MPAG- und MPA-Grafiken weisen die beiden ähnliche Formen auf, erstere ist jedoch im Vergleich zu letzterer verzögert und breiter.

Mycophenolic Acid blood | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

In den späten 1990er Jahren stellten Shipkova et al. isolierten zwei weitere Metaboliten von MPA aus dem Blut von Transplantatempfängern: Mycophenolsäure-Acylgluconsäure (AcMPAG) und Mycophenolsäure-Phenylgluconsäure (MPAG1s). MPAG1s haben keine hemmende Wirkung auf IMPDH und nehmen nicht an Immunantworten teil; In-vitro-Experimente haben gezeigt, dass AcMPAG rekombinantes menschliches Typ-II-IMPDH (rh IMPDH-II) hemmen und die Lymphozytenproliferation unterdrücken kann (3,4). Andererseits kann AcMPAG kovalent an Plasmaproteine ​​und andere Makromoleküle binden, was als ihr immunologischer und toxischer Mechanismus angesehen wird.

Enterohepatischer Kreislauf

Das Multidrug Resistance Associated Protein 2 (MRP2) wird auf der Oberfläche von Leberzellen exprimiert und hat die Aufgabe, endogene Konjugate und Arzneimittelmetaboliten in die Galle auszuscheiden. Kobayashi et al. bestätigten, dass die Gallenausscheidung von MPAG zur Vervollständigung von MRP2 abhängt. Freies MPA (fMPA) ist ebenfalls ein Substrat für MRP2, aber es scheint, dass MRP2 MPAG gegenüber MPA bevorzugt. Wenn Galle in den Dünndarm gelangt, wird MPAG unter der Wirkung von Mikroorganismen zu MPA abgebaut und wieder in den systemischen Kreislauf aufgenommen.

Mycophenolic Acid Enterohepatic circulation | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid enterohepatic circulation | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Dieser Prozess ist als enterohepatischer Kreislauf (EHC) von MPA bekannt, der einen zweiten Peak (kleiner als der erste Peak) zeigt, der 6-12 Stunden nach der Verabreichung auf der Arzneimittelzeitkurve erscheint. Es wurde bestätigt, dass EHC die MPA-AUC um durchschnittlich 37 % erhöhen kann. Untersuchungen haben gezeigt, dass der MPAEHC-Effekt den In-vivo-Metabolismus von MMF erheblich beeinflusst. Faktoren, die die Sekretion und Ausscheidung der Galle im Körper beeinflussen, wie z. B. Kolitis, Durchfall und Antibiotika, können die Absorptionsfunktion des Darms und/oder die Anzahl der Darmmikrobiota verändern, was allesamt zu erheblichen Veränderungen im In-vivo-Metabolismus von MMF führen kann.

Beseitigen

MPAG wird sezerniert und über die Nierentubuli in den Urin ausgeschieden. Bei oraler Verabreichung von radioaktiv markiertem MMF kann die verabreichte Dosis vollständig wiederhergestellt werden, wobei 93 % im Urin und 6 % im Kot vorkommen. Der größte Teil davon wird in Form von MPAG mit dem Urin ausgeschieden, und sehr geringe Mengen werden in Form von MPA mit dem Urin ausgeschieden.

Mycophenolic Acid Eliminate | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid clearance rate | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Shaw et al. glauben, dass drei Faktoren die MPA-Clearance-Rate regulieren: (1) UGT in der Leber und im Magen-Darm-Trakt; (2)MPA-EHC; (3) MPA-Dissoziationsgrad. Zu den Faktoren, die zu erheblichen Veränderungen der MPA-Clearance-Rate führen können oder damit in Zusammenhang stehen, gehören akute oder chronische Niereninsuffizienz, begleitende Immunsuppressiva wie CsA und Kortikosteroide sowie die Zeit nach der Transplantation. Ein weiterer möglicher Faktor sind Rassenunterschiede.

Kostenlose MPA

Die Bindungsrate vonMycophenolsäurezu Albumin beträgt etwa 97 %, und fMPA stabiler Transplantationspatienten macht 1-3 % des gesamten MPA aus. Die Hemmung von IMPDH und die Hemmung der mitogenstimulierten Lymphozytenproliferation hängen von der fMPA-Konzentration ab. Die Eigenschaften der Bindung an Albumin und Patientenfaktoren können fMPA und die fMPA-AUC erheblich verändern.

Mycophenolic Acid Free MPA | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid liver transplantation | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Shaw et al. glauben, dass die Messung der freien MPA-Konzentration und der Gesamt-MPA-Konzentration dabei helfen kann, die MPA-Exposition zu messen, und dass die folgenden Faktoren die Bindungsrate von MPA an Albumin deutlich reduzieren können: (1) Patienten mit früher Nierenfunktionsstörung nach Nierentransplantation; (2) Patienten mit chronischem Nierenversagen; (3) Frühe postoperative Patienten nach Lebertransplantation; (4) Patienten mit niedrigem Albuminspiegel und/oder hohem Bilirubinspiegel. In einer Studie zur pädiatrischen Nierentransplantation wurde festgestellt, dass die AUC von fMPA ein wichtiger Faktor ist, der MMF-bedingte Nebenwirkungen verursacht, mit einem erhöhten Risiko für Leukopenie oder Infektionen, wenn die Dosis mehr als 0,4 mg/l beträgt.

Other properties

Wirkmechanismus:
 
MPA

MPA (Mycophenolatmofetil oder sein aktiver Metabolit Mycophenolatmofetil) hat als hocheffizienter, selektiver, reversibler und nichtkompetitiver Inhibitor der Inosindehydrogenase (IMPDH) großes Potenzial in den Bereichen Biologie und Medizin gezeigt. IMPDH ist ein Schlüsselenzym im De-novo-Syntheseweg von Purinnukleotiden und verantwortlich für die Katalyse der Umwandlung von Xanthinmonophosphat (IMP) in Xanthinmonophosphat (GMP) oder Adenosinmonophosphat (AMP), was ein entscheidender Schritt bei der Synthese von Guaninnukleotiden und Adeninnukleotiden ist. MPA blockiert effektiv den klassischen Syntheseweg von IMPDH, indem es ihn spezifisch hemmt, was zu einer verringerten Versorgung der Zelle mit Guaninnukleotiden (wie GTP) und Adeninnukleotiden (wie ATP) führt.

 
Im Immunsystem

Die Proliferation von T- und B-Lymphozyten hängt in hohem Maße von der De-novo-Synthese von Purinnukleotiden ab, und MPA hemmt die Proliferation dieser Zellen erheblich, indem es diesen Prozess unterdrückt. Es ist erwähnenswert, dass andere Zelltypen, wie Makrophagen oder Fibroblasten, typischerweise auf Salvage-Pfade zurückgreifen können (d. h. die Verwendung exogener Purinnukleotide oder -basen), um die benötigten Purine zu synthetisieren, und daher weniger von MPA betroffen sind. Diese selektive Hemmwirkung macht MPA zu einem wirksamen therapeutischen Instrument zur Regulierung von Immunantworten, insbesondere gegen Autoimmunerkrankungen und Transplantatabstoßung. Durch die Blockierung des De-novo-Synthesewegs der DNA in T- und B-Lymphozyten übt MPA eine starke immunsuppressive Wirkung aus.

 
Zusätzlich

MPA (oder MMF, auch bekannt als Mycophenolatmofetil, der Vorläufer von MPA) weist verschiedene nicht immunsuppressive biologische Aktivitäten auf. Es kann das Wachstum von Mesangialzellen und glatten Muskelzellen wirksam hemmen, die bei einer Vielzahl pathologischer Prozesse wie Glomerulonephritis, Arteriosklerose usw. eine wichtige Rolle spielen. Durch die Hemmung der Proliferation dieser Zellen trägt MPA dazu bei, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Gleichzeitig kann MPA auch die Proliferation von Gefäßendothelzellen hemmen, was ein wichtiger Schritt bei der Reparatur von Blutgefäßen nach Verletzungen und der Entstehung von Arteriosklerose ist, und so zur Aufrechterhaltung der normalen Struktur und Funktion der Blutgefäße beitragen.

 
Noch wichtiger

MPA übt entzündungshemmende Wirkungen aus, indem es die Aktivität von Adhäsionsmolekülen wie Selektinen, Integrinen und Mitgliedern der Immunglobulin-Superfamilie hemmt, wodurch die Wechselwirkung zwischen Entzündungszellen und Endothelzellen verringert und die Rekrutierung und Infiltration von Entzündungszellen verringert wird. Diese entzündungshemmende Wirkung ist von großer Bedeutung für die Behandlung verschiedener entzündlicher Erkrankungen, wie z. B. Glomerulonephritis und Autoimmunhepatitis. Darüber hinaus wird durch die Reduzierung der Produktion entzündungs- und fibrosebedingter FaktorenMycophenolsäurekann den Prozess der Gewebefibrose wirksam hemmen, die Organfunktion schützen und die Lebensqualität der Patienten verbessern.

 

Discovering History

Mycophenolsäure (MPA) ist ein Naturprodukt mit erheblicher pharmakologischer Aktivität, das ursprünglich aus Pilzen isoliert wurde. Als Immunsuppressivum wird es häufig in der Antiabstoßungstherapie nach Organtransplantationen eingesetzt und weist auch verschiedene biologische Aktivitäten wie antivirale, anti-Tumor- und anti-entzündungshemmende Wirkungen auf. Die Entdeckung von MPA lässt sich bis ins späte 19. Jahrhundert zurückverfolgen, als Wissenschaftler begannen, die Metaboliten von Pilzen zu untersuchen. Im Jahr 1893 isolierte der italienische Wissenschaftler Bartolomeo Gosio bei seiner Untersuchung erstmals eine Substanz mit antibakterieller Wirkung aus dem Kulturmedium von Penicillium-Pilzen.

Mycophenolic Acid natural product | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Mycophenolic Acid fungal metabolites | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

Gosio entdeckte, dass die Substanz das Wachstum von Bacillus anthracis hemmen konnte, konnte jedoch aufgrund der damaligen Einschränkungen der Analysetechniken ihre chemische Struktur nicht vollständig identifizieren. Später wurde bestätigt, dass es sich bei dieser Substanz um MPA handelte, aber da Gosios Forschung keine weite Verbreitung fand, werden die wahren Entdecker von MPA normalerweise als spätere Forscher angesehen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit der Entwicklung der Mikrobiologie und der organischen Chemie, begannen Wissenschaftler, Pilzmetaboliten systematisch zu untersuchen.

Im Jahr 1913 isolierten die amerikanischen Wissenschaftler Alsberg und Black eine saure Substanz aus dem Kulturmedium von Penicillium stolonifera und nannten sie „Mycophenolsäure“, was „von Pilzen produzierte Phenolsäure“ bedeutet. Sie haben seine antibakteriellen Eigenschaften vorläufig beschrieben, ihre genaue Struktur ist jedoch noch nicht geklärt. Die Identifizierung der chemischen Struktur von MPA hat einen langen Prozess durchlaufen. In den 1940er und 1950er Jahren konnten Wissenschaftler mit der Entwicklung der chromatographischen Technologie und der spektroskopischen Analyse (wie Ultraviolett, Infrarot und Kernspinresonanz) die Strukturen komplexer Naturstoffe genauer analysieren.

Mycophenolic Acid spectroscopic analysis | Shaanxi BLOOM Tech Co., Ltd

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Im Jahr 1945 führten der britische Chemiker Raistrick und sein Team weitere Untersuchungen zu MPA durch und schlugen einige seiner Strukturmerkmale vor. 1952 bestimmten Birch und Donovan schließlich die vollständige Struktur von MPA durch chemische Abbau- und Syntheseexperimente. MPA ist eine phenolische Verbindung mit einem einzigartigen Benzopyran-Gerüst und einer Enolether-Seitenkette (Abbildung 1). Diese Entdeckung legte den Grundstein für spätere chemische Modifikationen und die Entwicklung von Arzneimitteln.

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Nachdem die Struktur von MPA bestimmt war, begannen Wissenschaftler, seine biologische Aktivität zu untersuchen. Frühe Studien ergaben, dass MPA antibakterielle und antivirale Wirkungen hat, sein antibakterielles Spektrum jedoch begrenzt ist, was seine Anwendung bei der Behandlung von Infektionskrankheiten einschränkt. Im Jahr 1969 entdeckten Wissenschaftler jedoch, dass MPA die Lymphozytenproliferation hemmen kann, was darauf hindeutet, dass es möglicherweise immunsuppressive Wirkungen hat. In den 1970er Jahren haben Forscher den Wirkungsmechanismus von MPA weiter aufgeklärt.

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1977 entdeckten Allison und Kollegen, dass MPA ein selektiver Inhibitor der Inosinmonophosphatdehydrogenase (IMPDH) ist. IMPDH ist ein Schlüsselenzym bei der Guaninnukleotidsynthese und die Proliferation von T- und B-Lymphozyten hängt stark von diesem Weg ab. Daher kann MPA Lymphozyten selektiv hemmen, Immunantworten reduzieren und nur geringe Auswirkungen auf andere Zellen haben. Diese Entdeckung liefert eine theoretische Grundlage für die klinische Anwendung von MPA als Immunsuppressivum.

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Mycophenolsäure stellt einen Paradigmenwechsel in der immunsuppressiven Therapie dar und kombiniert gezielte Wirkmechanismen mit vielseitigen klinischen Anwendungen. Die laufende Forschung erweitert weiterhin die therapeutischen Grenzen und geht gleichzeitig auf Einschränkungen durch innovative Formulierungen und präzise Dosierungsstrategien ein. Da sich das Verständnis der vielschichtigen Pharmakologie von MPA vertieft, wird diese Verbindung in den kommenden Jahrzehnten in der Transplantations- und Autoimmunmedizin unverzichtbar bleiben.

FAQ
 
 

Wofür wird Mycophenolsäure verwendet?

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Mycophenolsäure (Myfortic) und ihr Derivat Mycophenolatmofetil (CellCept) sind immunsuppressive Medikamente, die hauptsächlich zur Vorbeugung von Organabstoßungen bei Nieren-, Herz- und Lebertransplantationspatienten eingesetzt werden. Sie werden auch off-zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie Lupus, rheumatoider Arthritis, Vaskulitis und Psoriasis eingesetzt.

Verursacht Mycophenolsäure eine Gewichtszunahme?

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Die häufigsten Nebenwirkungen von Mycophenolat sind Durchfall, Schmerzen, Erbrechen, Bluthochdruck und Schwellungen der Beine, Füße und Knöchel. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind: Ungewöhnliche Gewichtszunahme oder -abnahme. Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen.

Was ist der Unterschied zwischen Mycophenolat und Mycophenolsäure?

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Mycophenolatmofetil (CellCept) und Mycophenolsäure (Myfortic) sind beide Immunsuppressiva, die zur Verhinderung von Organabstoßungen eingesetzt werden, indem sie die Proliferation von T-- und B--Lymphozyten hemmen. MMF ist ein Prodrug, das sich in das aktive MPA umwandelt, während Myfortic magensaftresistent beschichtet ist, um gastrointestinale Nebenwirkungen zu reduzieren. Während 1 g MMF ungefähr 720 mg Myfortic entspricht, sind sie nicht direkt austauschbar.

Was sind die häufigsten Nebenwirkungen von Mycophenolsäure?

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Zu den häufigen Nebenwirkungen von Mycophenolsäure (Myfortic) gehören Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Verstopfung sowie Infektionen (aufgrund einer Immunsuppression), Blutbildveränderungen (Anämie, Leukopenie), Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Es ist wichtig, auf schwerwiegende Nebenwirkungen wie Infektionen, schweren Durchfall oder neue Hautläsionen zu achten. RxList +4

 

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